19.03.2021 - Z4 in Ungarn

Das Rennergebnis in Wort und Bild.....


Marco Cherdron im Ziel auf P1 !


Das Rennen im weiten Tal im Herzen Ungarns startete unter besten äußeren Bedingungen. Das hoch motivierte 12-köpfige Starterfeld wurde von Timo Plum #18 beim fliegenden Start über die Distanz von 90 Minuten angeführt. Er konnte sich in der 30-minütigen Qualy mit einer hervorragenden Bestzeit von 1:45.865 den ersten Startplatz mit freier Sicht nach vorn sichern. Mit einem "Rückstand" von nur 0.037 Sekunden hätte Mr Minimi #17 auf P2 ins Rennen starten können, gefolgt von Marco Cherdron #8 "Steiff" auf P3, doch das Team von Mr Minimi schaffte es nicht rechtzeitig den BMW Z4 GT3 auf die Strecke zu schicken und so schloss die Boxengasse bevor er in die Startaufstellung fahren konnte. Er war nun gezwungen dem Feld hinterher zu eilen, musste aber nach einigen zeitraubenden Zweikämpfen einsehen dass die vor ihm fahrenden Teilnehmer Strecke und Auto beherrschten und nach einem Missverständnis mit seiner Crew und einem zusätzlichen Stop war er für den Ausgang des Rennens nicht mehr relevant.

Der fliegende Rennstart der "Horde" wilder V8-motoren in die erste Kurve verlief reibungslos und ohne "Kontakte". Die Gemeinschaft der GT3-Piloten war sich einig das Rennen nicht in der ersten Kurve gewinnen zu wollen und der Auftakt zu 51 Runden in der Sonne Ungarns hinterließ keine Spuren an den Boliden aus dem Hause BMW. Marco Cherdron #8 kam auf P1 aus der ersten Kurve. Das Feld zog sich schnell etwas auseinander und es bildeten sich zwei "Vierer-gruppen" in denen es zum Teil hart aber immer mit dem nötigen Respekt für den Kontrahenten zuging. Hier hat sich erneut gezeigt dass bei den Themenrennen von gt-rennserien nur Fahrer mit einer realistischen Einstellung zum Simracing starten.

In der zweiten "Vierer-gruppe" waren die Zweikämpfe deutlich enger als an der Spitze um P1 und ein fünfter "Racer" gesellte sich dazu. Auf P5 musste Patrick Sommershof #8 sich permanent gegen die Angriffe von Simon Huber #4 wehren. Ein schön anzuschauendes Duell dass die Zuschauer staunen ließ. Andreas Renner #94, Frank Kreuser #95 und Alex Brender # 79 wollten und konnten dabei ebenfalls immer wieder Akzente setzen. Eine tolle "Fahrgemeinschaft" die den Slogan "Aus Freude am Fahren" sichtlich auslebte.

In Runde sechs verlor der führende M.Cherdron die Kontrolle über seinen "Steiff-BMW" und auch P1. Timo Plum #18 setze sich an die Spitze konnte aber nicht lange seine Position genießen. In der selben Runde verlor er nach einem heftigen Einschlag die Funktionsfähigkeit seines Gefährts. Sehr schade...

Innerhalb einer Runde schob sich so Thijs Kraaijvanger #20 von Platz drei an die Spitze des Konvois über die 4,381 Kilometer. Der Starter unter holländischer Flagge fuhr mit seinem schwarzen Renner immer hart am Limit und stellte die Arbeit nach einem Versuch die Leitplanke zu verschieben in Runde 26 leider ein. Nach 19 Runden an der Spitze !

Der weitere Verlauf mit Boxenstops und fairen Überholmanövern ließ die Zeit wie im Flug vergehen und das Ende kam in Sicht.

Das unauffälligste Rennen fuhr wohl Stephan Foerster im "Pink Piranha" #7. Auf P5 gestartet lenkte er seinen schwarz-lila GT3 mit Konzentration von Kurve zu Kurve und landete auf dem wohlverdienten zweiten Platz. Glückwunsch!

Gefolgt von Alex Brender #79 auf P3. Seine 1,5 Stunden in Ungarn hatten genug Inhalt um allein darüber "ewig" zu berichten (was eigentlich auf jeden Fahrer zutrifft). Er konnte mit der nötigen Routine und Geduld den bronzenen Pokal entgegen nehmen. Gut gemacht !

Sieger am 19.03. war aber Marco Cherdron #8. Mit insgesamt 23 Führungsrunden mit Sicherheit ein verdientes Ergebnis. Glückwunsch !


Das Rennergebnis in der Statistik   ....hier

 


Bilder vom Rennen in Ungarn