Porsche GT4 / Nordschleife ( 24h) - ein kurzer Bericht


Glückwunsch an Mr Minimi (#17) zu Platz eins auf dem Podium nach 75 Minuten auf der langen Variante der Nordschleife.Der "Seniorfahrer" im leider sehr überschaubaren Starterfeld konnte seine Poleposition nach einem fehlerfreien Rennen mit dem Sieg bestätigen. 

P2 ging diesmal an Marco Cherdron (#16).Der von Position vier gestartete Routinier bog nach einem kurzen Ausritt von Jörn Bloitzheim (#28) in der Bilsteinkurve als dritter in die Nordschleife ab.Mit der gleichen Speed wie die Führenden

( Timo Plum P1 - Mr Minimi P2) gelang es ihm den bereits erwähnten J.Bloitzheim hinter sich zu halten und ab Metzgesfeld nach einem perfekten "360'er" seines Verfolgers seinen Porsche GT4 mit nur kleinen Schrammen konzentriert ins Ziel zu bringen.

Dritter bei der Siegerehrung war Frank Kreuser. Er ging sein Rennen mit einer soliden Strategie an und sein Plan den schwer zu beherrschenden Mittelmotorboliden unfallfrei über die Distanz zu bringen ging im Großen und Ganzen recht gut auf.Dabei hielt er sich aus allen Zweikämpfen geschickt raus und brachte seine # 181 nach neun Runden auf Platz drei liegend wieder zurück zu seiner Boxencrew. Glückwunsch !

Die Zweikämpfe beim dritten Themenrennen 2020 bei gt-rennserien waren besonders in der Startphase von hohem Niveau. Timo Plum  begann sein Rennen nach einer guten Qualy  von P2 und ging noch vor der Dunlop-Kehre in Führung.Dabei profitierte er davon dass die vor ihm fahrenden Mr Minimi und J.Bloitzheim,der seinen Start sensationell erwischte,im Yokohama-S zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren und sich eine Lücke für ihn auftat.Mit freier Sicht auf die Landschaft im Sonnenschein der Eifel legte er die Messlatte bezüglich der Rundenzeit sehr hoch und setze sich so teilweise leicht von seinen Verfolgern ab.Leider gelang es Mr Minimi jedoch Ausgang Galgenkopf optimal zu treffen und damit war das Windschattenspiel eröffnet welches für T.Plum bedeutete in Runde zwei auf Platz zwei zu sein.Nach einem "missglückten Schuhmacher-S" , dem anschließenden Dreher und dem daraus resultierenden Schaden begann für den jungen Piloten der # 18 ein langer Weg des Leidens der in einem frühzeitigen Rennende mündete.Schade.

Ein ereignisreiches Rennen konnte auch J.Bloitzheim erleben.Die hohem Grundgeschwindigkeit des mit hochwertigem Equipment ausgestatteten Simracers wurde immer wieder durch überflüssige Stunts beeinflusst.Ein zufriedenstellendes Rennergebnis war somit in weiter Ferne.

Man kann sagen dass auch dieses Themenrennen gezeigt hat dass es von Vorteil ist sich im Vorfeld mit der Kombination Strecke / Auto zu beschäftigen. So erweitert jede Runde den Erfahrungsschatz der Teilnehmer in Sachen Setup - Fahrstil - Strategie.

Der Veranstalter bedankt sich bei allen die dieses Event mitgetragen haben und hofft auf mehr Starter beim nächsten Themenrennen bei gt-rennserien.